Schwimmen mit Armling

Glücklicherweise zähle ich zu dem Personenkreis, der von der Krankenkasse ein CGM System, zur ständigen Überwachung meines Blutzuckers bezahlt bekomme. Auch wenn die Technologie noch nicht ausgereift ist, bin ich sehr froh eines zu haben. Ich trage den Sensor am Oberarm. Der Sensor selbst ist mit einem Pflaster auf der Haut fixiert. Das Pflaster ist, man kann es sich ja schon denken, nicht dafür gemacht mehrfach in der Woche schwimmen zu gehen. D.h. das Pflaster vom Sensor beginnt sich relativ schnell zu lösen. Wie ich auf anderen Blogs, in Foren und auf Facebook gelesen haben, verwenden viele zusätzliche Pflaster um es zu fixieren. Ich benutze den G6 der Firma Dexcom. Ein Sensor hält 10 Tage, die das Pflaster auch überleben sollte. Viele berichten, dass sie mit Kinesiotapes gute Erfahrungen gemacht haben. Das kann ich nicht bestätigen. Die Tapes lösen sich im Wasser auch schnell auf. Die für mich beste Lösung ist die Verwendung eines Armlings. Da Armlinge den ganzen Arm bedecken,habe ich den unteren Teil abgeschnitten, so dass der Armling nur den Oberarm und damit den Sensor mit Transmitter abdeckt. Den gekürzten Armling ziehe ich vor dem Schwimmen an und damit ist zum einen der Sensor gut fixiert und das Pflaster löst sich nicht ab. Sollte sich ds pflaser vor dem Ablauf der 10 tage dennoch mal lösen schneide ich mir selbst ein Overtape, was größer ist als das Original. Als Tape verwende ich Fixomull Stretch. Das Pflaster lässt sich gut zuschneiden und meine Haut verträgt das Pflaster gut. Inzwischen habe ich in Gruppen gelesen, dass solche Armlinge auch zu kaufen gibt. Zu finden unter dem Begriff „PICC Line Cover“. Meine selbstgemachten finde ich jedoch besser. Basis meines Cover ist ein Armling den ich bei Decathlon für kleines Geld kaufe und dann selbst kürze.

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